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Kühlenergie aus Energie-Schlitzwänden. |
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Abstimmung der Architektur mit der Energietechnik während der Planung führt zu gestalterisch und bezüglich Kosten optimaler Lösung. |
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Fertigstellung: |
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1995 |
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Nutzfläche: |
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3.336 m2 |
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Heizleistung: |
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100 kW |
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Kühlleistung: |
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100 kW |
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Bauherr: |
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Land Vorarlberg - A |
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Architekt: |
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Peter Zumthor, Haldenstein - CH |
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TGA-Planung: |
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Meierhans Partner AG, Fällanden - Zürich - CH |
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Gewinnung der Kühlenergie: |
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Über 24.000 lfm PE-Rohre in 4.500 m3 statisch erforderlicher Betonkubatur (Schlitzwände). |
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Das Energiekonzept: |
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Die ständig mit geringstem Energieaufwand verfügbare Kühlkapazität des nassen Untergrundes gestattet es, auf die sonst so wichtige nächtliche Abstrahlung im Sommer zu verzichten und das Gebäude aussenliegend extrem gut zu isolieren. Dadurch ergibt sich eine Abkoppelung vom Aussenklima und eine optimale Betriebsweise während der Heizperiode. Der durch die Isolation noch durchdringende Wärmefluss wird durch Rohrschlangen zwischen der statisch notwendigen Gebäudehülle und der aussen aufgebrachten Isolation ab- oder zugeführt. Bezogen auf die Raumgrundfläche wird bei ta = 15 Grad Celsius und Ausbleiben der inneren Lasten mit 7 bis 8 W/m2 Heizenergie gerechnet.
Der sommerliche Energieaufwand beschränkt sich auf den Betrieb der Umwälzpumpe für die Rohrschlangen im Untergrund und in der Gebäudehülle.
Im Winter reduziert sich die Pumpenleistung für die Kühlschlangen im Untergrund auf einen Tiefstwert, während zur Deckung des verbleibenden Wärmebedarfs vorerst ein kleiner Gaskessel dient. (Anmerkung: Eine Sole/Wasser-Wärmepumpe könnte genauso eingesetzt werden). Für das Raumklima ergibt sich durch die Abkopplung des Aussenklimas eine Beschränkung der Aufgaben auf die inneren Lasten. Aus diesem Grunde konnte der Volumenstrom an klimatisierter Luft für die Ausstellungsräume auf total ca. 2.000 m3/h gesenkt werden. Dies ergibt einen Gesamtluftwechsel von weniger als 0,5 pro Stunde.
Diese Luftmenge war schließlich ausreichend und das erforderliche Lüftungskanalnetz war klein genug, um in das architektonische Konzept integriert zu werden. |
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Kosteneinsparung: |
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Durch die Anwendung der neuen enercret-Technologie bzw. durch das zukunftsweisende Energiekonzept konnten die Investitionskosten gegenüber einer herkömmlichen Klimaanlage von 2,5 Mio EURO auf 0,9 Mio. EURO und die Betriebskosten von 15.000,-- EURO auf 2.600 EURO/Jahr reduziert werden. |
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Projektblatt - Download |
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